Mike G – Ambient and Downtempo Mixes

22. Mai 2008

Wenn schon Musik über das Internet hören, dann auch bitte die richtige. Mit diesem Wunsch kam ich Ende 2005 zum Chillout-Channel von Digitally Imported (www.di.fm). Gerne und oft ließ ich diesen Channel nebenher plätschern, ohne den Titeln oder Interpreten besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Der erste Mix, der mich wirklich fesselte und zum Zuhören brachte, war „Vedic Space“, zusammengestellt von einem „Mike G“. Dieser Mike G, der wohl eigentlich Mike Watson heißt und in Australien lebt, hatte schon, bevor er zu di.fm kam, mehrere Mixe produziert und diese beim australischen Sender „UltimaThule“ veröffentlicht. Bei di.fm produzierte Mike G die „Cosmic Lounge“, einen zweistündigen Chillout-Mix, der montags alle zwei Wochen gesendet wurde. Seit Herbst 2007 hat Mike G die Produktion der Cosmic Lounge leider eingestellt.

Wie „Vedic Space“ sind die Mixe von Mike G alle sehr heterogen in der Auswahl der Stücke, gleichzeitig aber von einer hohen Stimmigkeit, die einen sehr geschlossenen Eindruck hinterlässt. Auch sind sie nicht immer so ambient, wie es das Genre erwarten lässt, zwischenzeitlich finden sich auch kräftige Beats und wuchtige Arrangements, die exzellent mit den ruhigen Teilen harmonieren.

Mike G betreibt eine Website (www.ambientmusicguide.com), in der er seine eigene lange Geschichte der „ambient music“ lebendig erklärt und vor allem mit einer umfangreichen Diskografie garniert. Für die, die eher seine Musik hören wollen, sind seine Mixe dort als Audio-Stream verfügbar, selbstverständlich inklusive detaillierter Titelliste.

Meine persönlichen Empfehlungen:

The Cosmic Lounge No. 8 mit Titeln von Dale Nougher, SpeedyJ, David Parsons, Pete Namlook

The Cosmic Lounge No. 18 mit dem Album “Logos” von Tangerine Dream

The Cosmic Lounge No. 22 (= enthält den 70-min-Mix „Vedic Space”, inkl. Titeln von David Parsons, Pete Namlook, Infinity Project, Chilled C’Quence)

The Cosmic Lounge No. 23 mit Titeln von Spice Barons, Moody Blues, Air, Tangerine Dream

Deep Diving 1 mit Titeln von Tim Story, Alpha Wave Movement, Pete Namlook, Brian Eno


Hilfe, der Rosmarin geht ein!

22. Mai 2008

Seit ca. drei Jahren ziert das Gemüsebeet ein Rosmarinbusch. Klein aus einem Topf ins Beet eingepflanzt, hat er die stattliche Höhe von ca. 1 m erreicht und ist gut gewachsen. Regelmäßiges Zupfen bzw. Schneiden von Zweigen hat ihm bisher nichts ausgemacht. Licht und Feuchtigkeit scheinen – was den Standort angeht – in Ordnung zu sein, auch mit Blaukorn gedüngt wird er. Seit Beginn des Jahres allerdings geschieht für mich Unerklärliches: Der Busch beginnt zu „vertrocknen“. Es sieht so aus, als würden die kleinen Blätter am Stengel von unten nach oben eintrocknen, später fallen sie auch ab. Dies geht jetzt gleichmäßig und anscheinend unaufhaltsam weiter. Für helfende Kommentare wäre ich sehr dankbar.

P.S.: Dank dem Kommentar von Dagmar (s.u.) sehe ich, dass ich mit dem Problem nicht alleine bin; über das Netz und die Foren war bisher keine Hilfe zu bekommen.


Schlecht schlafendes Kind

21. Mai 2008

Es ist kurz nach Mitternacht – leises Tappen auf der Treppe verrät ein waches Kind auf dem Weg ins elterliche Schlafzimmer. Durch gutes Zureden ist der Sohn zwar zum Rückweg ins verwaiste Kinderbett zu bewegen, doch wiederholt sich obige Szenerie um drei Uhr, dann wieder um fünf – meistens gibt Sohni dann das Schlafen auf und verlangt intensiv nach Programm. Der Knabe wird bald drei – wann schlafen wir eigentlich mal?


Tücken im Detail – MDA vario und die Umlaute: Lösung!

5. August 2007

Nicht, dass die Erwartungen astronomisch hoch gewesen wären, doch auf die Slider-Tastatur hatte ich schon freudig gewartet. Und nach erstem Hinsehen fiel das Fehlen der Umlaute noch nicht auf, doch spätestens beim Schreiben der ersten SMS: Wo sind die Umlaute? Während das „ß“ noch recht bequem über den Umschalter zu erreichen ist, fehlen „ä“, „ö“, „ü“ auf der Tastatur ganz. Über die Bildschirmtastatur können sie zwar direkt erreicht werden, doch die nimmt natürlich Platz auf dem Bildschirm weg, der eigentlich ja nicht gebraucht werden müsste, denn es gibt ja die Slider-Tastatur… Huch, da fällt mir was ein: Auch ist der Punkt „.“ nur über den Umschalter zu erreichen, er liegt hinter einer Pfeiltaste, was das Tippen mindestens ungewohnt macht.

Jeder sollte einen netten Nachbarn haben. Meiner sagte heute nur: „Vergiss die Umlaute – ich schreibe die Vokale immer normal ohne Umlaut, die kann man sich doch erschließen.“ Recht hat er ja eigentlich, aber zufrieden stellt mich das nicht.

Update: Auf der Space-Taste der Slider-Tastatur des MDA befindet sich das Kürzel „Sym“. Damit werden aus  „normalen“ Vokalen die Umlaute. Wie? Nach Tippen des grundlegenden Vokals auf die blaue „Punkt“-Taste und dann auf SPACE drücken. Der Vokal (z.B. „u“) ändert sich in den Umlaut (z.B. „ü“). Dies funktioniert auch mit anderen Buchstaben, die dann Sonderzeichen anderer Sprachen ergeben. Dokumentiert ist diese Funktion nirgendwo, kompliziert auch, aber sie klappt.

P.S.: Der in WordPress automatisch erstellte Verzeichnisname für diesen Beitrag lautet „tucken-im-detail…“, na sowas!


Hühnerfond – die Grundlage für eine Minestrone

14. Juli 2007

Das Rezept stammt ursprünglich aus Jamie Olivers „Kochen mit Jamie Oliver“ und wird hier ein wenig abgewandelt. Der Ablauf ist ganz einfach. Aus 6 Litern Wasser ergeben sich gut 3-4 Liter Fond. Es kommen alle Zutaten grob gehackt mit dem Wasser in einen Topf (oder in zwei Töpfe bei der Menge an Flüssigkeit). Dann lässt man sie ca. 4 Stunden lang köcheln (nicht kochen). Danach wird der Fond durch ein Sieb gegeben und ggfs. eingefroren, Eiswürfeltüten eignen sich dafür am besten. Für eine Minestrone braucht man ca. 1 Liter Fond. Was kommt nun hinein? Die Mengen können nach Geschmack variieren:

2 kg Hühnerklein; 4 ungeschälte, aber zerteilte Knoblauchzehen; 5 Selleriestangen; 2 Lauchstangen; 3 Zwiebeln; 3 Karotten; 3 Lorbeerblätter; 3 Rosmarinzweige; 4 Thymianzweige; 8 ganze schwarze Pfefferkörner.

Das Rezept für die Minestrone findet sich u.a. in Jamie Olivers „Genial Italienisch“.


Keine Produktwerbung

13. Juli 2007

…aber wir haben uns heute den Quinny Zapp gekauft, den annähernd kleinsten Kinderbuggy der Welt (also natürlich zusammengefaltet)! Und erst diese Farbe! Lime! Also ungefähr so… irgendwo zwischen gelb und grün. Sehr schön. Nur Sohni wollte noch nicht drin sitzen.

quinny.jpg

Und so sieht er aus, die sehr kräftige Farbe kommt im Foto erstaunlicherweise nicht so gut raus.

Nach mehreren Monaten im Praxisbetrieb – auch Sohni hat sich mittlerweile dran gewöhnt – ein paar Stichworte: sehr kleiner Wendekreis; auch einhändig fahrbar; im leeren Zustand liegt der Schwerpunkt weit hinten, also nur eine leichte Griff-Hängetasche verwenden. Und für Kind Nr. 2 passt die Maxi-Cosi Babyschale drauf, dann muss allerdings vorher der Stoffbezug abgenommen werden, das steht uns noch bevor.


Beastie Boys – The Mix Up

12. Juli 2007

Eine Instrumental-Platte von den Beastie Boys – reine Verschwendung? Sicherlich, aber spannend dennoch, oder?