Rezept: Hähnchenbrust mit Thymian und Pilzen im Schmortopf

7. Dezember 2008

Weil es so einfach ist, soll eines unsrer jüngsten Lieblingsgerichte hier hinein. Grundlage ist mal wieder Jamie Oliver, doch im Verfahren etwas abgewandelt…

2 Portionen

2 Hähnchenbrüste ohne Haut (je ca. 200 g), zerteilt in 6-cm-Stücke
1 Hand voll getrocknete Steinpilze (nicht einweichen!)
250 g gemischte Pilze, zerteilt (Pfifferlinge, auch Champignons oder Shiitake-Pilze)
ca. 300 ml  Weißwein (sollte etwas kräftiger sein, z.B. ein Riesling o.ä.)
2 EL Butter
1 Hand voll frischer Thymian, aber davon nur die kleinen Blätter benutzen (also: abzupfen!)
2 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten, aber hauchdünn, wie in „Goodfellas“
Salz und Pfeffer

Jamie Oliver bereitet dieses Gericht in einem Karton aus Alufolie zu, wir haben sehr gute Ergebnisse mit einem gusseisernen Schmortopf erzielt. Das Verfahren ist einfach. Alle Zutaten werden vorbereitet, im Schmortopf gut (!) vermengt und dabei mit Salz und Pfeffer (kräftig) gewürzt. Die Menge der Flüssigkeit ist entscheidend. Unsere Empfehlung, die Steinpilze nicht einzuweichen, sondern dafür etwas mehr Wein zu nehmen, führt zu einer etwas konzentrierteren, dafür aber etwas weniger Soße. Werden die Steinpilze mitsamt des (Einweich-)Wassers hineingegeben, wird die Soße leicht etwas zu dünn, da während des Schmorens kaum Flüssigkeit entweicht.

Der befüllte Schmortopf wird im Backofen bei 220 °C ca. 30-35 min belassen, eine etwas längere Schmorzeit ist unbedenklich, solange möglichst wenig Flüssigkeit entweicht.

Dazu: Das Gericht lässt sich sehr gut mit Reis servieren.

Mit Steinpilzen wird alles natürlich _sehr_ aromatisch; Pfifferlinge sind im Aroma etwas gefälliger und können auch ohne Steinpilze genommen werden; eine kräftige Pilzsorte sollte es aber mindestens sein, auf gar keinen Fall nur Champignons, das ist zu schwach.

Das Original-Rezept in: Oliver, Jamie: Genial Kochen mit Jamie Oliver. Starnberg 12/2004, S. 47.


Plätzchen verzieren – wir können das auch!

5. Dezember 2008

Und wir reihen uns gerne in die Hunderte idyllischer Familienfotos in den ebensovielen Familienblogs ein, die strahlende Kinderaugen, bematschte Kinderhände und gestresste Eltern zeigen. Doch, wir können auch Kekse!

Plätzchen verzieren

Bei näherem Hinsehen jedoch: Keine strahlenden Kinderaugen zu sehen, die Hände sind nicht allzu schmutzig und die gestresste Mutter ist gnädig ausgeblendet. Was nun?


Hühnerfond – die Grundlage für eine Minestrone

14. Juli 2007

Das Rezept stammt ursprünglich aus Jamie Olivers „Kochen mit Jamie Oliver“ und wird hier ein wenig abgewandelt. Der Ablauf ist ganz einfach. Aus 6 Litern Wasser ergeben sich gut 3-4 Liter Fond. Es kommen alle Zutaten grob gehackt mit dem Wasser in einen Topf (oder in zwei Töpfe bei der Menge an Flüssigkeit). Dann lässt man sie ca. 4 Stunden lang köcheln (nicht kochen). Danach wird der Fond durch ein Sieb gegeben und ggfs. eingefroren, Eiswürfeltüten eignen sich dafür am besten. Für eine Minestrone braucht man ca. 1 Liter Fond. Was kommt nun hinein? Die Mengen können nach Geschmack variieren:

2 kg Hühnerklein; 4 ungeschälte, aber zerteilte Knoblauchzehen; 5 Selleriestangen; 2 Lauchstangen; 3 Zwiebeln; 3 Karotten; 3 Lorbeerblätter; 3 Rosmarinzweige; 4 Thymianzweige; 8 ganze schwarze Pfefferkörner.

Das Rezept für die Minestrone findet sich u.a. in Jamie Olivers „Genial Italienisch“.