Jonathan und der Flieg-Asto 2

5. Februar 2009

Jonathans erste Erfahrungen mit den „kleinen“ Legosteinen.

Flieg-Asto 2

Flieg-Asto 2

Lego-Kenner finden die Tragflächen des Verkehrsflugzeugs aus den 1970ern und vorne die gelbe Propeller-Halterung der „Spirit of St. Louis“. Um einen anständigen Flieg-Asto zu bauen, muss halt der Papa mal aushelfen.


Jonathan, Bob und der Flieg-Asto

2. Januar 2009

Niemand weiß wirklich, was ein Flieg-Asto ist. Nicht einmal Jonathan. Doch dies hier kommt nach seiner eigenen Aussage ziemlich nah dran:

Flieg-Asto

Flieg-Asto

Also eine Kreuzung aus Baggi und dem Duplo-Verkehrsflugzeug, kombiniert mit Blaulicht der Polizei und Feuerlösch-Spritze.

Bis Sohni es sich anders überlegt…


Schlafendes Frühchen

21. Dezember 2008

Beim Stöbern fand ich dieses Foto.

Theresakind eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin, aber schon sechs Wochen alt…

Theresakind_schlaeft


Meine erste Schallplatte – Pink Floyd oder Abba?

13. Dezember 2008

Nun gibt es von dieser Geschichte zwei Versionen, je nach Publikum.

Und so richtig ehrlich bin ich nicht, wenn ich dem Publikum eins erzähle, dass meine erste Schallplatte „Wish You Were Here“ von Pink Floyd war. Natürlich war sie eine meiner ersten LPs und lag so in meinem unaufgeräumten Zimmer herum, dass sich auf dem Innencover Katzenpfotenabdrücke unserer ersten Katze finden. Das ist wirklich lange her, grob geschätzt ca. 1977. Publikum eins ist natürlich schwer begeistert, liege ich doch voll im Mainstream, schließlich ist dieses Album in der WDR-Hörerliste vor einiger Zeit ja auch Platz 1 geworden. Und die Kommentare gehen in die Richtung: „Was mag bloß noch in seinem Plattenschrank schlummern, wenn diese Platte schon 1977…?“ Das zeugt ja irgendwie von komplexer Ernsthaftigkeit im Umgang mit Popmusik und -kultur. Die Platte ist gut – und deswegen habe ich sie. Das ist erst einmal alles.

Publikum zwei allerdings kennt mich und meinen arg heterogenen Musikgeschmack etwas besser und verträgt mehr Wahrheit. Die können auch schon selber raten: „Du warst doch mal Abba-Fan, oder?“ Breites Grinsen, Augenzwinkern. Und irgendwann, aber es muss etwas später am Abend sein, tappe ich ins Arbeitszimmer und fische aus dem Single-Regal die Original-Single aus dem Jahre, hmmm, 1976 heraus – und die war wirklich meine erste Platte – da ist sie: „Abba – Fernando“. Nun ist es heraus und ich bin etwas erleichtert. Die B-Seite, „Tropical Loveland“, gefiel mir nach mehrmaligem Hören komischerweise besser und deswegen lief sie auch im USA-Urlaub, in den ich diese Schallplatte – zum Leidwesen meiner Eltern – mitnehmen _musste_, ständig auf des Cousins Plattenspieler. Geschadet hat es mir nicht, eher wohl meiner Umwelt. Nun habe ich mittlerweile das komplette Abba-Werk auf CD und es daher nicht mehr wirklich nötig, diese Original-Single auf meinem Plattenspieler abzuspielen; sie hat sehr gelitten, lieber also ab ins Regal…

P.S.: Meine geschätzte Ehefrau sagt eindeutig: „Dieser Beitrag ist nicht lustig.“


Rezept: Hähnchenbrust mit Thymian und Pilzen im Schmortopf

7. Dezember 2008

Weil es so einfach ist, soll eines unsrer jüngsten Lieblingsgerichte hier hinein. Grundlage ist mal wieder Jamie Oliver, doch im Verfahren etwas abgewandelt…

2 Portionen

2 Hähnchenbrüste ohne Haut (je ca. 200 g), zerteilt in 6-cm-Stücke
1 Hand voll getrocknete Steinpilze (nicht einweichen!)
250 g gemischte Pilze, zerteilt (Pfifferlinge, auch Champignons oder Shiitake-Pilze)
ca. 300 ml  Weißwein (sollte etwas kräftiger sein, z.B. ein Riesling o.ä.)
2 EL Butter
1 Hand voll frischer Thymian, aber davon nur die kleinen Blätter benutzen (also: abzupfen!)
2 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten, aber hauchdünn, wie in „Goodfellas“
Salz und Pfeffer

Jamie Oliver bereitet dieses Gericht in einem Karton aus Alufolie zu, wir haben sehr gute Ergebnisse mit einem gusseisernen Schmortopf erzielt. Das Verfahren ist einfach. Alle Zutaten werden vorbereitet, im Schmortopf gut (!) vermengt und dabei mit Salz und Pfeffer (kräftig) gewürzt. Die Menge der Flüssigkeit ist entscheidend. Unsere Empfehlung, die Steinpilze nicht einzuweichen, sondern dafür etwas mehr Wein zu nehmen, führt zu einer etwas konzentrierteren, dafür aber etwas weniger Soße. Werden die Steinpilze mitsamt des (Einweich-)Wassers hineingegeben, wird die Soße leicht etwas zu dünn, da während des Schmorens kaum Flüssigkeit entweicht.

Der befüllte Schmortopf wird im Backofen bei 220 °C ca. 30-35 min belassen, eine etwas längere Schmorzeit ist unbedenklich, solange möglichst wenig Flüssigkeit entweicht.

Dazu: Das Gericht lässt sich sehr gut mit Reis servieren.

Mit Steinpilzen wird alles natürlich _sehr_ aromatisch; Pfifferlinge sind im Aroma etwas gefälliger und können auch ohne Steinpilze genommen werden; eine kräftige Pilzsorte sollte es aber mindestens sein, auf gar keinen Fall nur Champignons, das ist zu schwach.

Das Original-Rezept in: Oliver, Jamie: Genial Kochen mit Jamie Oliver. Starnberg 12/2004, S. 47.


Früher…

7. Dezember 2008

Ja, so ungefähr im Sommer 1998. Im Hintergrund die öden, grauen Betonmauern „unserer“ Universität. Wie haben wir es nur so lange dort ausgehalten?

united232 bei der Arbeit 1998


Vermischte Blog-Gedanken

5. Dezember 2008

Gut. Ich blogge. So ist es also. Ein bisschen zumindest, mal hier einen Artikel, mal dort eine kurze Notiz, auch ein Foto dann und wann. Und es geht meistens um alles oder nichts. Also präsentiere ich keinen Windel-Blog, auch wenn mal die Kinder darin vorkommen; ein Lehrer-Blog ist es auch nicht, denn die Schule bleibt außen vor. Von Frau Antonmann sollte ich vielleicht die Bezeichnung „nursohalt“ zum „Nursohalt“-Blog übernehmen.

Wer liest einen „Nursohalt“-Blog? Wer hat Interesse an sehr subjektiven Ausführungen einer einzelnen Person zu irgendwas? Niemand. Warum auch? Hat jemand die gleichen Interessen wie ich? Schön. Dann wissen wir ja, wovon wir reden: „Hallo united232, ich habe auch einen 2/83N!“ Hat jemand andere Interessen? Dann ist er/sie uninteressant, es gibt ja so viele von denen.

Doch es ist nicht so. Blogs werden gelesen. Sogar meiner. Ich habe täglich ca. vier Hits, und das, obwohl aus meinem Freundeskreis nur zwei Menschen bescheid wissen. Das ist ja schon mal etwas. Da ist jemand, der liest „mich“. Der am häufigsten aufgerufene Artikel – übrigens – ist der Link zur LHC-Status-Seite, die momentan langweilig ist, denn der LHC ist ja kaputt.

Und auch „Nursohalt“-Blogs werden gelesen. In der Bestenliste bei WordPress stehen regelmäßig Blogs weit oben, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. Vieles hat dabei mit sehr subjektiven Interessen oder Themen zu tun. Die Familie kommt recht oft vor. Und der Alltag. So unspannend dies auf den ersten Blick erscheinen mag, diese Blogs haben etwas. Was nur? Tausende Menschen mit den gleichen Themen im Internet um sie herum, das ist anzunehmen. Und genau das ist es. Diese Blogs werden gerade deswegen gelesen, weil es so viele Menschen gibt, die sich in ihnen wiederfinden und ihre eigene Lebenswelt und deren Eigenheiten im Blog des/der Anderen abbilden und vergleichen. Daher so viele „Ich-auch!“-Kommentare.

Gerade in Blogs, die sich im weitesten Sinne mit Kinderaufzucht beschäftigen, scheint dabei der Gedanke zu funktionieren: „Anderen geht es genauso wie mir.“ Und dieser Gedanke ist alles andere als langweilig. Er ist beruhigend. Als jemand, der auch mit Kinderaufzucht befasst ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Wenn ich sehe, dass andere Eltern Ähnliches erleben wie ich, bin ich erst einmal beruhigt. Und dann kann ich von einer anderen Warte aus überlegen.

Also, Familienmütter, Familienväter, alle zusammen, bloggt, was das Zeug hält und lasst uns teilhaben an den keksteigverschmierten Händchen Eurer Sprösslinge! Achso, mir fällt gerade ein, da war noch die Sache mit der Milchpumpe, aber das ist wirklich eine andere Geschichte…


Neues aus Bargfeld

28. November 2008

Eine kurze Mitteilung der ASML, die zur Hoffnung Anlass gibt: Irgendwann wird es soweit sein…

http://www.asml.de/index.php/zettels-traum-gesetzt/


Wo ist die Zeit geblieben?

20. November 2008

Komisch, irgendwie ist die Zeit zum Artikelschreiben nicht mehr da. Sollte das daran liegen, dass ich die zwei Monate Elternzeit hinter mir habe und jetzt wieder im Job „voll drin“ bin? Eine andere als diese – durchaus banale – Erklärung fällt mir nicht ein. Dabei stapeln sich die Ideen für Artikel auf kleinen Notizzettelchen um mich herum.

Bitte erinnere mich bald mal jemand: Ich möchte so gerne von der geschrotteten Milchpumpe erzählen…


The Big Picture – Fotografien im Boston Globe

25. Oktober 2008

Was soll ich mehr schreiben als: Reingucken, der Titel hält, was er verspricht!

http://www.boston.com/bigpicture/