Jonathan und der Flieg-Asto 2

5. Februar 2009

Jonathans erste Erfahrungen mit den „kleinen“ Legosteinen.

Flieg-Asto 2

Flieg-Asto 2

Lego-Kenner finden die Tragflächen des Verkehrsflugzeugs aus den 1970ern und vorne die gelbe Propeller-Halterung der „Spirit of St. Louis“. Um einen anständigen Flieg-Asto zu bauen, muss halt der Papa mal aushelfen.


Jonathan, Bob und der Flieg-Asto

2. Januar 2009

Niemand weiß wirklich, was ein Flieg-Asto ist. Nicht einmal Jonathan. Doch dies hier kommt nach seiner eigenen Aussage ziemlich nah dran:

Flieg-Asto

Flieg-Asto

Also eine Kreuzung aus Baggi und dem Duplo-Verkehrsflugzeug, kombiniert mit Blaulicht der Polizei und Feuerlösch-Spritze.

Bis Sohni es sich anders überlegt…


Schlafendes Frühchen

21. Dezember 2008

Beim Stöbern fand ich dieses Foto.

Theresakind eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin, aber schon sechs Wochen alt…

Theresakind_schlaeft


Vermischte Blog-Gedanken

5. Dezember 2008

Gut. Ich blogge. So ist es also. Ein bisschen zumindest, mal hier einen Artikel, mal dort eine kurze Notiz, auch ein Foto dann und wann. Und es geht meistens um alles oder nichts. Also präsentiere ich keinen Windel-Blog, auch wenn mal die Kinder darin vorkommen; ein Lehrer-Blog ist es auch nicht, denn die Schule bleibt außen vor. Von Frau Antonmann sollte ich vielleicht die Bezeichnung „nursohalt“ zum „Nursohalt“-Blog übernehmen.

Wer liest einen „Nursohalt“-Blog? Wer hat Interesse an sehr subjektiven Ausführungen einer einzelnen Person zu irgendwas? Niemand. Warum auch? Hat jemand die gleichen Interessen wie ich? Schön. Dann wissen wir ja, wovon wir reden: „Hallo united232, ich habe auch einen 2/83N!“ Hat jemand andere Interessen? Dann ist er/sie uninteressant, es gibt ja so viele von denen.

Doch es ist nicht so. Blogs werden gelesen. Sogar meiner. Ich habe täglich ca. vier Hits, und das, obwohl aus meinem Freundeskreis nur zwei Menschen bescheid wissen. Das ist ja schon mal etwas. Da ist jemand, der liest „mich“. Der am häufigsten aufgerufene Artikel – übrigens – ist der Link zur LHC-Status-Seite, die momentan langweilig ist, denn der LHC ist ja kaputt.

Und auch „Nursohalt“-Blogs werden gelesen. In der Bestenliste bei WordPress stehen regelmäßig Blogs weit oben, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. Vieles hat dabei mit sehr subjektiven Interessen oder Themen zu tun. Die Familie kommt recht oft vor. Und der Alltag. So unspannend dies auf den ersten Blick erscheinen mag, diese Blogs haben etwas. Was nur? Tausende Menschen mit den gleichen Themen im Internet um sie herum, das ist anzunehmen. Und genau das ist es. Diese Blogs werden gerade deswegen gelesen, weil es so viele Menschen gibt, die sich in ihnen wiederfinden und ihre eigene Lebenswelt und deren Eigenheiten im Blog des/der Anderen abbilden und vergleichen. Daher so viele „Ich-auch!“-Kommentare.

Gerade in Blogs, die sich im weitesten Sinne mit Kinderaufzucht beschäftigen, scheint dabei der Gedanke zu funktionieren: „Anderen geht es genauso wie mir.“ Und dieser Gedanke ist alles andere als langweilig. Er ist beruhigend. Als jemand, der auch mit Kinderaufzucht befasst ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Wenn ich sehe, dass andere Eltern Ähnliches erleben wie ich, bin ich erst einmal beruhigt. Und dann kann ich von einer anderen Warte aus überlegen.

Also, Familienmütter, Familienväter, alle zusammen, bloggt, was das Zeug hält und lasst uns teilhaben an den keksteigverschmierten Händchen Eurer Sprösslinge! Achso, mir fällt gerade ein, da war noch die Sache mit der Milchpumpe, aber das ist wirklich eine andere Geschichte…


Plätzchen verzieren – wir können das auch!

5. Dezember 2008

Und wir reihen uns gerne in die Hunderte idyllischer Familienfotos in den ebensovielen Familienblogs ein, die strahlende Kinderaugen, bematschte Kinderhände und gestresste Eltern zeigen. Doch, wir können auch Kekse!

Plätzchen verzieren

Bei näherem Hinsehen jedoch: Keine strahlenden Kinderaugen zu sehen, die Hände sind nicht allzu schmutzig und die gestresste Mutter ist gnädig ausgeblendet. Was nun?


Wo ist die Zeit geblieben?

20. November 2008

Komisch, irgendwie ist die Zeit zum Artikelschreiben nicht mehr da. Sollte das daran liegen, dass ich die zwei Monate Elternzeit hinter mir habe und jetzt wieder im Job „voll drin“ bin? Eine andere als diese – durchaus banale – Erklärung fällt mir nicht ein. Dabei stapeln sich die Ideen für Artikel auf kleinen Notizzettelchen um mich herum.

Bitte erinnere mich bald mal jemand: Ich möchte so gerne von der geschrotteten Milchpumpe erzählen…


Bloggender Vater – nicht so selten

9. Oktober 2008

Und wehe, wenn jetzt hier irgendjemand sagt, dass dies kein Feuerwehrauto ist. Damit kam der Dreijährige nämlich eben stolz angelaufen. Wie er mir erklärte, hat es oben auch eine Leiter. Lego Duplo ist momentan seine Hauptbeschäftigung. Und er wird immer kreativer.

Bei Frau Ami las ich, dass der WDR wohl bloggende Mütter für ein Interview sucht. Bloggende Väter sind anscheinend nicht die Zielgruppe, seltener, aber nicht so selten. Schade eigentlich.


Welchen Schlüsseldienst anrufen? Ein persönlicher Kommentar.

8. Oktober 2008

Gerade lese ich auf SZ online Ausschnitte aus dem Ratgeber „Eine Frau – ein Buch“ von Heike Blümner und Jacqueline Thomae. Dieses Werk soll praktische Lebenshilfe für viele Situationen des Daseins liefern, dies tut es auch in leicht satirischem Tonfall.

Das Gegenstück „Ein Mann – ein Buch“ beschäftigt sich ja mit wirklich atemberaubenden Prozeduren, wie man(n) z.B. völlig ungeübt ein Verkehrsflugzeug landen kann. Kein Kommentar.

Aber zur Sache: Was ist zu tun, wenn man/frau vor verschlossener Wohnungstür steht und der Schlüssel drinnen liegt? Antwort des Ratgebers nach einigem Hin und Her: den Schlüsseldienst rufen! Das, lieber Ratgeber, wäre doch nicht nötig gewesen, da kommen wir doch selber drauf, oder? Es folgt der Hinweis, dass es ziemlich teuer werden kann, nachts einen Schlüsseldienst zu rufen, sowie die Empfehlung stattdessen lieber in einem Hotel zu übernachten und den Schlüsseldienst zu Tageskonditionen zu rufen.

Eine kostengünstige Alternative passierte mir. Vor ein paar Monaten fiel die Haustür abends (22:30) bei einem kurzen Gang zu den nahen Nachbarn ins Schloss und ein Schlüssel steckte von innen. Sogar mit Schlüssel ließ sich die Tür von außen demnach nicht öffnen (billiges Schloss). Also: Schlüsseldienst rufen. Doch welchen? Ein Anruf beim ersten nach dem Preis ergab: 500 Euro. Der zweite war unwesentlich billiger. Bei derartig indiskutablen Preisen machte sich bald Ratlosigkeit breit.

Doch dann der rettende Einfall: Wir riefen die nächste Dienststelle der Polizei an und erkundigten uns, welchen Schlüsseldienst die rufen würden, falls mal einer gebraucht werde. Wir bekamen die nötige Auskunft sofort mit Daten und Telefonnummer. Diesen Dienst angerufen, erledigte sich das Problem schnell und vergleichsweise kostengünstig mit 120 €. Immer noch viel Geld, aber schwer eingespart.

Dies nur so als Tipp für den nächsten Ratgeber…


Schlecht schlafendes Kind

21. Mai 2008

Es ist kurz nach Mitternacht – leises Tappen auf der Treppe verrät ein waches Kind auf dem Weg ins elterliche Schlafzimmer. Durch gutes Zureden ist der Sohn zwar zum Rückweg ins verwaiste Kinderbett zu bewegen, doch wiederholt sich obige Szenerie um drei Uhr, dann wieder um fünf – meistens gibt Sohni dann das Schlafen auf und verlangt intensiv nach Programm. Der Knabe wird bald drei – wann schlafen wir eigentlich mal?


Keine Produktwerbung

13. Juli 2007

…aber wir haben uns heute den Quinny Zapp gekauft, den annähernd kleinsten Kinderbuggy der Welt (also natürlich zusammengefaltet)! Und erst diese Farbe! Lime! Also ungefähr so… irgendwo zwischen gelb und grün. Sehr schön. Nur Sohni wollte noch nicht drin sitzen.

quinny.jpg

Und so sieht er aus, die sehr kräftige Farbe kommt im Foto erstaunlicherweise nicht so gut raus.

Nach mehreren Monaten im Praxisbetrieb – auch Sohni hat sich mittlerweile dran gewöhnt – ein paar Stichworte: sehr kleiner Wendekreis; auch einhändig fahrbar; im leeren Zustand liegt der Schwerpunkt weit hinten, also nur eine leichte Griff-Hängetasche verwenden. Und für Kind Nr. 2 passt die Maxi-Cosi Babyschale drauf, dann muss allerdings vorher der Stoffbezug abgenommen werden, das steht uns noch bevor.