Jonathan fotografiert (1)

8. September 2009

Ein Sonntagsspaziergang mit Jonathans „neuer“ (= unserer alten) Kamera. Jonathan fotografiert selbst.

Frachter passiert

Post-Tower und Bäume

Ufer mit Post-Tower

Fortsetzung wird folgen, bei der momentanen Begeisterung ganz sicher.


Jonathan und der Flieg-Asto 2

5. Februar 2009

Jonathans erste Erfahrungen mit den „kleinen“ Legosteinen.

Flieg-Asto 2

Flieg-Asto 2

Lego-Kenner finden die Tragflächen des Verkehrsflugzeugs aus den 1970ern und vorne die gelbe Propeller-Halterung der „Spirit of St. Louis“. Um einen anständigen Flieg-Asto zu bauen, muss halt der Papa mal aushelfen.


Jonathan, Bob und der Flieg-Asto

2. Januar 2009

Niemand weiß wirklich, was ein Flieg-Asto ist. Nicht einmal Jonathan. Doch dies hier kommt nach seiner eigenen Aussage ziemlich nah dran:

Flieg-Asto

Flieg-Asto

Also eine Kreuzung aus Baggi und dem Duplo-Verkehrsflugzeug, kombiniert mit Blaulicht der Polizei und Feuerlösch-Spritze.

Bis Sohni es sich anders überlegt…


Schlafendes Frühchen

21. Dezember 2008

Beim Stöbern fand ich dieses Foto.

Theresakind eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin, aber schon sechs Wochen alt…

Theresakind_schlaeft


Meine erste Schallplatte – Pink Floyd oder Abba?

13. Dezember 2008

Nun gibt es von dieser Geschichte zwei Versionen, je nach Publikum.

Und so richtig ehrlich bin ich nicht, wenn ich dem Publikum eins erzähle, dass meine erste Schallplatte „Wish You Were Here“ von Pink Floyd war. Natürlich war sie eine meiner ersten LPs und lag so in meinem unaufgeräumten Zimmer herum, dass sich auf dem Innencover Katzenpfotenabdrücke unserer ersten Katze finden. Das ist wirklich lange her, grob geschätzt ca. 1977. Publikum eins ist natürlich schwer begeistert, liege ich doch voll im Mainstream, schließlich ist dieses Album in der WDR-Hörerliste vor einiger Zeit ja auch Platz 1 geworden. Und die Kommentare gehen in die Richtung: „Was mag bloß noch in seinem Plattenschrank schlummern, wenn diese Platte schon 1977…?“ Das zeugt ja irgendwie von komplexer Ernsthaftigkeit im Umgang mit Popmusik und -kultur. Die Platte ist gut – und deswegen habe ich sie. Das ist erst einmal alles.

Publikum zwei allerdings kennt mich und meinen arg heterogenen Musikgeschmack etwas besser und verträgt mehr Wahrheit. Die können auch schon selber raten: „Du warst doch mal Abba-Fan, oder?“ Breites Grinsen, Augenzwinkern. Und irgendwann, aber es muss etwas später am Abend sein, tappe ich ins Arbeitszimmer und fische aus dem Single-Regal die Original-Single aus dem Jahre, hmmm, 1976 heraus – und die war wirklich meine erste Platte – da ist sie: „Abba – Fernando“. Nun ist es heraus und ich bin etwas erleichtert. Die B-Seite, „Tropical Loveland“, gefiel mir nach mehrmaligem Hören komischerweise besser und deswegen lief sie auch im USA-Urlaub, in den ich diese Schallplatte – zum Leidwesen meiner Eltern – mitnehmen _musste_, ständig auf des Cousins Plattenspieler. Geschadet hat es mir nicht, eher wohl meiner Umwelt. Nun habe ich mittlerweile das komplette Abba-Werk auf CD und es daher nicht mehr wirklich nötig, diese Original-Single auf meinem Plattenspieler abzuspielen; sie hat sehr gelitten, lieber also ab ins Regal…

P.S.: Meine geschätzte Ehefrau sagt eindeutig: „Dieser Beitrag ist nicht lustig.“


Rezept: Hähnchenbrust mit Thymian und Pilzen im Schmortopf

7. Dezember 2008

Weil es so einfach ist, soll eines unsrer jüngsten Lieblingsgerichte hier hinein. Grundlage ist mal wieder Jamie Oliver, doch im Verfahren etwas abgewandelt…

2 Portionen

2 Hähnchenbrüste ohne Haut (je ca. 200 g), zerteilt in 6-cm-Stücke
1 Hand voll getrocknete Steinpilze (nicht einweichen!)
250 g gemischte Pilze, zerteilt (Pfifferlinge, auch Champignons oder Shiitake-Pilze)
ca. 300 ml  Weißwein (sollte etwas kräftiger sein, z.B. ein Riesling o.ä.)
2 EL Butter
1 Hand voll frischer Thymian, aber davon nur die kleinen Blätter benutzen (also: abzupfen!)
2 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten, aber hauchdünn, wie in „Goodfellas“
Salz und Pfeffer

Jamie Oliver bereitet dieses Gericht in einem Karton aus Alufolie zu, wir haben sehr gute Ergebnisse mit einem gusseisernen Schmortopf erzielt. Das Verfahren ist einfach. Alle Zutaten werden vorbereitet, im Schmortopf gut (!) vermengt und dabei mit Salz und Pfeffer (kräftig) gewürzt. Die Menge der Flüssigkeit ist entscheidend. Unsere Empfehlung, die Steinpilze nicht einzuweichen, sondern dafür etwas mehr Wein zu nehmen, führt zu einer etwas konzentrierteren, dafür aber etwas weniger Soße. Werden die Steinpilze mitsamt des (Einweich-)Wassers hineingegeben, wird die Soße leicht etwas zu dünn, da während des Schmorens kaum Flüssigkeit entweicht.

Der befüllte Schmortopf wird im Backofen bei 220 °C ca. 30-35 min belassen, eine etwas längere Schmorzeit ist unbedenklich, solange möglichst wenig Flüssigkeit entweicht.

Dazu: Das Gericht lässt sich sehr gut mit Reis servieren.

Mit Steinpilzen wird alles natürlich _sehr_ aromatisch; Pfifferlinge sind im Aroma etwas gefälliger und können auch ohne Steinpilze genommen werden; eine kräftige Pilzsorte sollte es aber mindestens sein, auf gar keinen Fall nur Champignons, das ist zu schwach.

Das Original-Rezept in: Oliver, Jamie: Genial Kochen mit Jamie Oliver. Starnberg 12/2004, S. 47.


Früher…

7. Dezember 2008

Ja, so ungefähr im Sommer 1998. Im Hintergrund die öden, grauen Betonmauern „unserer“ Universität. Wie haben wir es nur so lange dort ausgehalten?

united232 bei der Arbeit 1998


CERN – LHC Status-Seite – Update 05.05.2009

7. Dezember 2008

Die ursprüngliche Version dieses Artikels wurde am 11.09.2008 verfasst.

Mit diesem Link erreicht man den aktuellen Status des LHC im CERN. Die Seite aktualisiert sich alle 12 Sek. automatisch:

http://ab-dep-op.web.cern.ch/ab-dep-op/vistar.php?usr=LHC

Auf den vier Monitoren sollte der Teilchenstrahl („Beam“) zu sehen sein.  Am 10.09. klappte das auch, mit Unterbrechungen auch noch bis zum 19.09.2008. Nebenbei: Kann mir mal jemand erklären, was ich auf den Monitoren eigentlich genau sehe? Und was heißen alle diese Abkürzungen?

Update: Nach dem Crash des LHC am 19.09. ist auf folgender Seite zu sehen, wie die Magneten des Sektors 34 langsam erwärmt werden (Cryo Status). Nach der Steigung der Kurve zu urteilen wird es wohl noch etwas dauern, das Abkühlen nach erfolgter Reparatur soll ähnlich langsam erfolgen.

http://hcc.web.cern.ch/hcc/cryo_main/cryo_main.php?region=Sector34

Update 2, 07.12.2008:

Das CERN veröffentlichte am 05.12.2008 den Report zur Fehleranalyse der Vorfälle vom 19.09.2008. Dort ist auch die Prognose zu finden, dass der nächste Power-Up des LHC wohl erst Ende Juni 2009 stattfinden kann. Eine Winterpause der Anlage wäre aber auch im regulären Betrieb planmäßig eingelegt worden.

Hier ist der Report als pdf-Datei:

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2008/attachments/CERN_081205_LHCrestart.pdf

Dank des heutigen Kommentars von jo hier noch der Link auf die zusammengefasste Cooldown-Status-Seite:

http://lhc.web.cern.ch/lhc/Cooldown_status.htm

Update 3, 05.02.2009

Es wird wohl noch etwas dauern. Letzte Meldung aus dem SPIEGEL:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,603483,00.html

Update 4, 12.02.2009

Oh nein, bis Ende September 2009 wird der LHC lahm liegen, wenn wir diesem Artikel glauben, es ist mal wieder der SPIEGEL:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,606879,00.html

Update 5, 05.05.2009

Kürzlich wurde der letzte reparierte Magnet in den LHC-Tunnel herabgelassen. Nach dem kompletten Zusammenbau wird jetzt wird das Testen und langsame Hochfahren der Anlage beginnen. Am Termin der Inbetriebnahme (nicht früher als September 2009) hat sich nichts geändert.

Die Pressemitteilung des CERN dazu:

http://press.web.cern.ch/press/PressReleases/Releases2009/PR06.09E.html

Die Wartezeit verkürzen uns mittlerweile vier kurze Videofilme über drei Physiker, die am LHC und an den Detektoren arbeiten. Sehr schön anzusehen, es wird ein wenig von der Pionierstimmung am CERN transportiert.

http://www.collidingparticles.com


Vermischte Blog-Gedanken

5. Dezember 2008

Gut. Ich blogge. So ist es also. Ein bisschen zumindest, mal hier einen Artikel, mal dort eine kurze Notiz, auch ein Foto dann und wann. Und es geht meistens um alles oder nichts. Also präsentiere ich keinen Windel-Blog, auch wenn mal die Kinder darin vorkommen; ein Lehrer-Blog ist es auch nicht, denn die Schule bleibt außen vor. Von Frau Antonmann sollte ich vielleicht die Bezeichnung „nursohalt“ zum „Nursohalt“-Blog übernehmen.

Wer liest einen „Nursohalt“-Blog? Wer hat Interesse an sehr subjektiven Ausführungen einer einzelnen Person zu irgendwas? Niemand. Warum auch? Hat jemand die gleichen Interessen wie ich? Schön. Dann wissen wir ja, wovon wir reden: „Hallo united232, ich habe auch einen 2/83N!“ Hat jemand andere Interessen? Dann ist er/sie uninteressant, es gibt ja so viele von denen.

Doch es ist nicht so. Blogs werden gelesen. Sogar meiner. Ich habe täglich ca. vier Hits, und das, obwohl aus meinem Freundeskreis nur zwei Menschen bescheid wissen. Das ist ja schon mal etwas. Da ist jemand, der liest „mich“. Der am häufigsten aufgerufene Artikel – übrigens – ist der Link zur LHC-Status-Seite, die momentan langweilig ist, denn der LHC ist ja kaputt.

Und auch „Nursohalt“-Blogs werden gelesen. In der Bestenliste bei WordPress stehen regelmäßig Blogs weit oben, die sich mit verschiedenen Themen beschäftigen. Vieles hat dabei mit sehr subjektiven Interessen oder Themen zu tun. Die Familie kommt recht oft vor. Und der Alltag. So unspannend dies auf den ersten Blick erscheinen mag, diese Blogs haben etwas. Was nur? Tausende Menschen mit den gleichen Themen im Internet um sie herum, das ist anzunehmen. Und genau das ist es. Diese Blogs werden gerade deswegen gelesen, weil es so viele Menschen gibt, die sich in ihnen wiederfinden und ihre eigene Lebenswelt und deren Eigenheiten im Blog des/der Anderen abbilden und vergleichen. Daher so viele „Ich-auch!“-Kommentare.

Gerade in Blogs, die sich im weitesten Sinne mit Kinderaufzucht beschäftigen, scheint dabei der Gedanke zu funktionieren: „Anderen geht es genauso wie mir.“ Und dieser Gedanke ist alles andere als langweilig. Er ist beruhigend. Als jemand, der auch mit Kinderaufzucht befasst ist, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Wenn ich sehe, dass andere Eltern Ähnliches erleben wie ich, bin ich erst einmal beruhigt. Und dann kann ich von einer anderen Warte aus überlegen.

Also, Familienmütter, Familienväter, alle zusammen, bloggt, was das Zeug hält und lasst uns teilhaben an den keksteigverschmierten Händchen Eurer Sprösslinge! Achso, mir fällt gerade ein, da war noch die Sache mit der Milchpumpe, aber das ist wirklich eine andere Geschichte…


Plätzchen verzieren – wir können das auch!

5. Dezember 2008

Und wir reihen uns gerne in die Hunderte idyllischer Familienfotos in den ebensovielen Familienblogs ein, die strahlende Kinderaugen, bematschte Kinderhände und gestresste Eltern zeigen. Doch, wir können auch Kekse!

Plätzchen verzieren

Bei näherem Hinsehen jedoch: Keine strahlenden Kinderaugen zu sehen, die Hände sind nicht allzu schmutzig und die gestresste Mutter ist gnädig ausgeblendet. Was nun?